
Eine Rumpfkampagne bedeutet Tausende von Messwerten, durch die Beschichtung hindurch aufgenommen, auf vorab festgelegten Rastern und bei jeder Besichtigung wiederholt. Drei Dinge zählen: messen ohne zu strahlen, die Zuordnung von Messwert und Punkt nicht verlieren und der Werft standhalten.
- ✓ Messung durch die Beschichtung mit dem Echo-Echo-Modus
- ✓ Grid-File für Gänge, Spanten und Strukturen
- ✓ Scan-Modus für das Minimum des Rasterfelds
- ✓ B-Scan, wo das Blech unregelmäßig korrodiert ist
- ✓ Schutzart IP65 für Dock und Gerüst
- ✓ Bericht erstellt mit DakMaster™
Die Beplattung eines Schiffes verliert auf beiden Seiten an Dicke: Außen arbeitet die elektrochemische Korrosion, innen wirken Ladung, Ballast und die Feuchtigkeit der Tanks. Keiner der beiden Vorgänge ist sichtbar, bevor er weit fortgeschritten ist, und die Farbe, die das Blech schützt, verhindert zugleich die Beurteilung seines Zustands mit dem Auge.
Die von den Klassifikationsgesellschaften vorgeschriebenen periodischen Besichtigungen stützen sich daher auf umfangreiche Dickenmessungen, auf Punktrastern nach dem Prüfplan. Die praktische Randbedingung: Diese Messungen müssen ohne Entfernen des Schutzes erfolgen — jeden Punkt zu strahlen hieße, die Beschichtung zu zerstören und wiederherstellen zu müssen. Der Modus Echo-Echo ThruPaint™ löst das, indem er zwischen zwei Echos im Metall misst.

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Das zweite Problem ist die Datenmenge. Bei einem Schiff normaler Größe kommen leicht mehrere tausend Messwerte zusammen, jeder einem Gang, einem Spant und einer Position zugeordnet. Geht diese Zuordnung verloren, wird der Bericht zu einer Zahlenliste ohne Wert für die nächste Besichtigung.
Wie die Aufnahme organisiert wird

- Der Prüfplan legt fest, welche Strukturen mit welcher Dichte zu messen sind
- Am Gerät wird das Grid-File angelegt, das diese Codierung abbildet
- Auf jedem Rasterfeld wird der Scan-Modus genutzt: Es zählt das Minimum, kein Mittelwert
- Wo die Korrosion fleckig ist, zeigt der B-Scan das Profil entlang der Bahn
- Am Ende des Tages werden die Daten ausgelesen und in DakMaster™ zusammengeführt
Eine gültige Kalibrierung des Geräts gehört zu den Unterlagen, die die Aufnahme begleiten.
Empfohlene Geräte
| Gerät | Warum in dieser Anwendung |
|---|---|
| Dakota MX1-DL | Grid-File 999 × 52 und über 225.000 Messwerte: ein ganzer Rumpf in einer Datei |
| Dakota MX2-DL | A-Scan, B-Scan und Speicherung der Signalform für die kritischen Bereiche |
| Dakota ZX6-DL | Echo-Echo ThruPaint, IP65 und Datenlogger: das Gerät fürs Dock |
| Dakota CMX2-DL | Verstärkung über 110 dB für stark korrodiertes Blech |
Häufige Fragen
Nicht mit einem Gerät mit Echo-Echo-Modus, das zwischen zwei Echos im Metall misst und die Beschichtung ausschließt. Allein im Pulse-Echo-Modus würde die Farbe dagegen als Dicke mitgezählt, und auf einem Raster von Tausenden Punkten würde sich der Fehler über die gesamte Aufnahme fortpflanzen.
Weil die Sicherheit vom schwächsten Punkt abhängt, nicht vom Mittelwert der Fläche. Der Scan-Modus hält den kleinsten Wert fest, der auftritt, während der Prüfkopf über das Rasterfeld fährt: So entgeht keine örtliche Mulde zwischen zwei Rasterpunkten.
Das hängt vom Prüfplan und der Schiffsgröße ab, doch mehrere tausend Messwerte kommen leicht zusammen. Deshalb sind in dieser Anwendung die Kapazität des Datenloggers und die Größe des Grid-Files handfeste Auswahlkriterien: MX1-DL und MX2-DL bieten 4 GB und Grid-Files bis 999 × 52.
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