
Wenn eine Messung misslingt, liegt es fast immer an der Ankopplung zwischen Prüfkopf und Bauteil, nicht am Instrument. Die Wahl des Prüfkopfs ist die erste technische Entscheidung jeder Prüfung.
- ✓ Dual Element für Korrosion, Single Element für Präzision
- ✓ Delay Line für sehr geringe Dicken
- ✓ Spezielle Prüfköpfe für Hochtemperaturoberflächen
- ✓ Geeignetes Koppelmittel: ohne dringt der Impuls nicht in den Werkstoff ein
Der Prüfkopf ist das Element, das einen elektrischen Impuls in eine Schallwelle umwandelt und umgekehrt. Seine Eigenschaften — Frequenz, Durchmesser des aktiven Elements, Vorhandensein einer Vorlaufstrecke, Anzahl der Kristalle — bestimmen, welche Dicken gemessen werden können, mit welcher Auflösung und auf welchen Oberflächen.
Die erste Unterscheidung ist die zwischen Zweikristall- und Einkristall-Prüfköpfen. Erstere haben ein getrenntes Sende- und Empfangselement, vertragen unregelmäßige und korrodierte Oberflächen und sind der Standard für die Korrosionsmessung. Letztere verwenden ein einziges Element und bieten eine höhere Auflösung an gut bearbeiteten Werkstoffen.

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Zwischen Prüfkopf und Bauteil bleibt jedoch ein physikalisches Problem: Luft reflektiert fast die gesamte Schallenergie, daher dringt der Impuls ohne Koppelmedium nicht in den Werkstoff ein. Das Koppelgel beseitigt die Luftschicht, und seine Wahl hängt von der Oberflächentemperatur und der Arbeitsposition ab.
Die Vertiefungen dieses Abschnitts
| Thema | Welche Frage es beantwortet |
|---|---|
| Dual Element und Single Element | Zwei Kristalle oder einer: wann das eine und wann das andere nötig ist |
| Delay Line und geringe Dicken | Warum die Vorlaufstrecke das Ablesen dünnen Materials ermöglicht |
| Prüfköpfe für Hochtemperatur | Auf heißen Oberflächen messen, ohne den Prüfkopf zu beschädigen |
| Frequenz, Durchmesser und Nahfeld | Wie diese Parameter die Messung begrenzen |
| Koppelmittel und Signalqualität | Welches Gel zu verwenden ist und warum die Wahl zählt |
Wie man zum richtigen Prüfkopf kommt

Die Wahl geht von drei Angaben aus: dem Werkstoff, der erwarteten Dicke und der Geometrie der Oberfläche. Ein dämpfender Werkstoff erfordert eine niedrigere Frequenz; eine geringe Dicke erfordert eine höhere Frequenz und eine Vorlaufstrecke; eine stark gekrümmte Oberfläche erfordert einen kleinen Durchmesser.
Die vierte Angabe ist die Temperatur, die sowohl den Prüfkopftyp als auch das Koppelmittel bestimmt. Das vollständige Programm an Prüfköpfen, Kabeln, Blöcken und Koppelmitteln finden Sie im Abschnitt Prüfköpfe und Zubehör.
Häufig gestellte Fragen
Ja, bei der Kontaktmessung. Die Luft zwischen Prüfkopf und Bauteil reflektiert fast die gesamte Schallenergie: Ohne Koppelmittel dringt der Impuls nicht in den Werkstoff ein.
Nein. Frequenz, Durchmesser und Bauart müssen nach Werkstoff, erwarteter Dicke, Oberflächengeometrie und Temperatur gewählt werden: Ein einziger Prüfkopf deckt so unterschiedliche Bedingungen nicht ab.
Das hängt vom Stecker und von der Kompatibilität mit der Elektronik des Instruments ab. Wenn Sie uns das Modell nennen, das Sie besitzen, bestätigen wir Ihnen, welche Prüfköpfe verwendbar sind.
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